Studien & Berichte

Radikalisierung und gewaltbereiter Extremismus - Bericht zur Studienreise nach Vilvoorde (Belgien)

Bericht der Fachstelle für Integrationsfragen in Zusammenarbeit mit den Delegationsmitgliedern (März 2017)

Unter der Leitung von Regierungsrätin Jacqueline Fehr reiste am 15. Juli 2016 eine Delegation aus dem Kanton Zürich nach Vilvoorde (Belgien). Diese Stadt hatte in den vergangenen Jahren eine relativ grosse Anzahl an Jihad-Reisenden zu verzeichnen und gilt aufgrund ihres ganzheitlichen Präventionsmodells zur Bekämpfung jihadistisch motivierter Radikalisierung international als Good-Practice-Modell.

Ziel des Besuchs war es, mit den Behörden und weiteren Akteuren der Stadt Vilvoorde in einen Informations- und Erfahrungsaustausch zu treten. Die Delegation setzte sich aus sieben Vertreterinnen und Vertretern folgender Verwaltungsbereiche des Kantons Zürich und der Städte Zürich und Winterthur zusammen: Justiz und Inneres (Regierungsrätin, Integration), Bildung, Schule und Sport, Sicherheit, Prävention, Suchthilfe und angewandte Wissenschaften.  

Die Erkenntnisse dieser Reise hat die kantonale Fachstelle für Integrationsfragen in Zusammenarbeit mit den Delegationsmitgliedern in einem Bericht zusammengefasst, um die aktuelle Praxis des Kantons Zürich anhand des "Präventionsmodells Vilvoorde" kritisch zu beleuchten. Die Delegation stellt den Bericht und die darin enthaltenen Handlungsempfehlungen nun dem Sicherheitsverbund Schweiz zur Verfügung. 

Evaluation der Integrationsförderung durch persönliche Erstinformation im Kanton Zürich

Eine Studie des Büro BASS im Auftrag der Fachstelle für Integrationsfragen  (Juli 2016)

Immer mehr Zürcher Gemeinden begrüssen ihre Neuzuziehenden im Rahmen von individuellen Begrüssungsgesprächen. Die  Fachstelle für Integrationsfragen hat den Nutzen und die Wirkung dieser Gespräche untersuchen lassen. Das Resultat ist erfreulich: Begrüssungsgespräche sind sowohl für Neuzuziehende als auch für die Gemeinden ein Gewinn. Lesen Sie für eine Kürzestzusammenfassung die Medienmitteilung. Zu Beginn des Schlussberichts steht eine ausführlichere Zusammenfassung. Weiter unten finden Sie verschiedene Medienberichte.

Die Integration der EritreerInnen im Kanton Zürich - Herausforderungen und Lösungsansätze

Studie von INFRAS im Auftrag der Fachstelle für Integrationsfragen, Mai 2015

Die vorliegende INFRAS-Studie zeigt zum einen auf, mit welchen spezifischen Herausforderungen die Zielgruppe wie auch die unterstützenden Regelstrukturen konfrontiert sind. Zum anderen werden bestehende Lösungsansätze beurteilt und Massnahmen für eine verbesserte Integration der EritreerInnen im Kanton Zürich empfohlen.

Migration im Kanton Zürich - Entwicklungen 2003 bis 2013

Studie von INFRAS im Auftrag der Fachstelle für Integrationsfragen, März 2014

Die vorliegende Studie geht den Bedürfnissen der MigrantInnen nach und stellt fest, dass sie sich viel ähnlicher sind als bisher angenommen und nur zwischen gut und schlecht Qualifizierten, kurz oder lang Anwesenden, solchen mit oder ohne Partnern und Kindern sowie zwischen Zuziehenden mit oder ohne Deutschkenntnissen unterschieden werden soll. Die alten Muster, welche Zuziehende aus Südeuropa pauschal den Hilfskräften zuordneten oder den so genannten «Expats» eine Sonderrolle einräumten taugen nicht (mehr) für eine zielgerichtete Integrationsförderung.

Berufsintegration, sprachliche Förderung und soziale Vernetzung von anerkannten Flüchtlingen und vorläufig aufgenommenen Personen

Evaluationen der ZHAW Soziale Arbeit im Auftrag von Förderverein cocomo und fokusarbeit, September 2012

"Jucomo" ist ein Angebot des "Fördervereins cocomo" für anerkannte Flüchtlinge oder vorläufig aufgenommene Personen im Alter von 16 bis 25 Jahren. Oberstes Ziel ist die wirtschaftliche Unabhängigkeit der Angebotsteilnehmenden durch nachhaltige Verbesserung der Berufschancen. Auch das Unternehmen "fokusarbeit" unterstützt u.a. anerkannte Flüchtlinge und vorläufig aufgenommene Personen bei der Arbeitsmarktintegration.

Die erwähnten Angebote von "cocomo" und "fokusarbeit" wurden von der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW) evaluiert. Die Ergebnisse sind erfreulich: Sowohl die Teilnehmenden als auch die Betriebe und die zuweisenden Stellen zeigen sich ausgesprochen zufrieden.

Deutschkompetenzen der fremdsprachigen Bevölkerung des Kantons Zürich

Kooperative Pilotstudie der Fachstelle für Integrationsfragen des Kantons Zürich und des Departements Angewandte Linguistik der ZHAW, 2012

Im Auftrag der Fachstelle für Integrationsfragen des Kantons Zürich wurden mittels Telefoninterviews (Leitfadeninterviews, basierend auf dem Gemeinsamen europäischen Referenzrahmen) Daten zu Sprachkenntnissen, Lernbiographien sowie Deutschkompetenzen von Immigrierten im Kanton Zürich erhoben.

Es hat sich gezeigt, dass sehr viele unterschiedliche Faktoren dafür verantwortlich sind, ob und wie gut jemand Deutsch lernt: Zentral sind jedoch eine (gute) Ausbildung, Motivation und vor allem Kontakt- und Kommunikationsmöglichkeiten in der Schweiz. Die Mehrheit der Befragten hat in der Schweiz Deutschkurse besucht. Klar feststellen lässt sich, dass die Personen, die über längere Zeit kein Deutsch lernen, entweder gering oder nicht Qualifizierte und (europäische) Hochqualifizierte sind. Beide Gruppen verfügen über wenig Zeit für Deutschkurse, aber auch über wenig Druck, Deutsch zu lernen.

"Niederschwellig" integriert?

Eine Evaluation von Angeboten der Fachstelle für Integrationsfragen des Kantons Zürich in Kooperation mit der ZHAW Soziale Arbeit, Mai 2011

Das Sportverhalten der Migrationsbevölkerung

Vertiefungsanalyse der Fachselle Sport des Kantons Zürich zu "Sport Kanton Zürich 2008" und "Sport Schweiz 2008", April 2010

Immigration 2030 - Szenarien für die Zürcher Wirtschaft und Gesellschaft

Studie der Zürcher Kantonalbank, Oktober 2010.

Stellung der muslimischen Bevölkerung im Kanton Zürich

Studie der Universität Zürich, Institut für Politikwissenschaften, November 2008

"Vereint integrieren!"

Bericht von HEKS über die Erkenntnisse aus dem Projekt "HEKS Verein ZH 2005 - 2007", 2007

Wie wichtig sind Migrantenorganisationen und Vereine für eine erfolgreiche soziale Integration von Zugewanderten? Wie lassen sich Migrantinnen und Migranten, aber auch Schweizerinnen und Schweizer für Vereinsarbeit gewinnen? 
HEKS ging diesen Fragen nach und fasste die daraus gewonnenen Erkenntnisse in einem Bericht zusammen.