Historisches (KAAZ)

Kantonale Arbeitsgemeinschaft für Ausländerfragen Zürich

Geschichte der KAAZ - Vorgängerorganisation der Fachstelle für Integrationsfragen Kanton Zürich

Die Kantonale Arbeitsgemeinschaft für Ausländerfragen Zürich (KAAZ), ein parteipolitisch und konfessionell neutraler Verein mit Sitz in Zürich, wurde am 3. September 1980 gegründet mit dem Ziel, die Interessen der Migrantinnen und Migranten im Kanton Zürich zu vertreten und in den öffentlichen Diskurs einzubringen.

Die Mitglieder setzten sich aus Vertreterinnen und Vertretern von verschiedenen Interessensgruppen zusammen: Behörden (Gemeinden und kantonale Ämter), Arbeitnehmer- und Arbeitgeberorganisationen, Unternehmen, Sprachschulen, Hilfsorganisationen, Kirchgemeinden und Migrantenvereine.

2003 wurde die Fachstelle für Integrationsfragen des Kantons Zürich aufgebaut, welche die Aufgaben und Tätigkeiten sowie das Sekretariat und die Vereinsadministration der KAAZ übernahm. Seither reduzierte die KAAZ Jahr um Jahr ihre Aktivitäten und nahm nur noch die Funktion als Austauschgremium wahr, indem sie als Bindeglied zwischen der Fachstelle für Integrationsfragen und den diversen Interessensgruppen agierte. Aus oben genannten Gründen traten diverse Mitglieder aus dem Verein. Ende September 2014 zählte die KAAZ noch insgesamt 50 Mitglieder.

Der Verein wird aufgelöst

An der Mitgliederversammlung vom 25. September 2014 beschlossen die Mitglieder einstimmig, den Verein KAAZ aufzulösen. Somit startete das Liquidationsverfahren.
An diesem Tag wurde sogleich ein aus drei Personen zusammengesetzter Liquidationsausschuss gebildet, der den Liquidationsprozess bis zur definitiven Auflösung des Vereins begleitet hat. Thomas Isler, der die KAAZ während vielen Jahren präsidiert hat, war ebenfalls Mitglied dieses neuen Gremiums. Für die administrativen Aufgaben konnte der Liquidationsausschuss weiterhin auf das Sekretariat der Fachstelle für Integrationsfragen zählen.

Verwendung des Restvermögens

Das verbleibende Vermögen der KAAZ wurde im Sinne der Statuten sowie gemäss den Beschlüssen an der Mitgliederversammlung 2014 und an den Sitzungen des Liquidationsausschusses verwendet. Es konnten fünf Projekte von Migrantenvereinen unterstützt werden, die beim Programm "2 Vereine - 1 Projekt" der kantonalen Fachstelle für Integrationsfragen im 2016 mitgemacht haben. Ziel des Programms war die Förderung der sozialen Integration (Kooperationen zwischen Migrantenvereinen und "einheimischen" Vereinen).  

Liquidation KAAZ Ende 2016 abgeschlossen

Der Verein KAAZ konnte per 30. November 2016 definitiv aufgelöst werden. Nach Abschluss der administrativen Aufgaben haben die Mitglieder des Liquidationsausschusses mit ihrer Unterschrift im Liquidations-Schlussbericht vom 21. Dezember 2016 die definitive Auflösung des Vereins bestätigt.  

Begleitgremium KIP - Kantonales Integrationsprogramm

Die bisherigen Belange der KAAZ wurden bereits im ersten Halbjahr 2014 vom neu konstituierten „Begleitgremium KIP“ übernommen, welches seither die Umsetzung des Kantonalen Integrationsprogrammes prüft und begleitet.

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Dieses Gremium trifft sich zwei Mal jährlich während der Programmdauer von 2014 bis 2017. Für die Organisation und Durchführung der Sitzungen ist die Fachstelle für Integrationsfragen zuständig.  

Das "Begleitgremium KIP" setzt sich aus Vertreterinnen und Vertretern von folgenden Behörden und Institutionen zusammen:
Städte Zürich und Winterthur, diverse Zürcher Gemeinden, die beiden grossen Landeskirchen (Katholische Kirche Kanton Zürich und Reformierte Kirche Kanton Zürich), Arbeitgeber- und Arbeitnehmer-Organisationen sowie zwei Migrantenvertretungen. 
Drei kantonale Direktionen stellen auch je eine Vertretung:
Direktion der Justiz und des Innern, Sicherheitsdirektion, Bildungsdirektion.
Einige ehemalige KAAZ-Vorstandsmitglieder, darunter der Präsident, engagieren sich neu im "Begleitgremium KIP".