Innovationspreis 2012

Preisverleihung Innovationspreis 2012

Ein Siegerprojekt und zwei Lobende Erwähnungen

Die Gewinner des Innovationspreises 2012. Die zwei Vertreterinnen des Vereins Freundinnen der Thaiküche (Nicole A. Baur, links mit Blumenstrauss, und Maria Jenzer, Mitte mit Preis) zusammen mit der Leiterin der Fachstelle für Integrationsfragen, Julia Morais (rechts).

Am Abend des 25. Juni 2012 wurde im Eventlokal HARD ONE, mitten im pulsierenden Zürich-West, der von der Fachstelle für Integrationsfragen zum ersten Mal durchgeführte "Innovationspreis Integration" verliehen. Gesucht waren neue Denkansätze und konkrete Projekte zur Förderung der Integration.

Projekt «thailändische Mikrounternehmerinnen»

Der mit 6000 Franken dotierte Hauptpreis ging an den Verein Freundinnen und Freunde der Thaiküche aus Winterthur, welcher das Projekt "thailändische Mikrounternehmerinnen" eingereicht hat. Die Idee ist, dass ein Teil der 200 in Winterthur lebenden Thailänderinnen dank ihrer Kochkünste eine Zusammenarbeit mit Gastro-Unternehmen in der Region initiieren können. Die Frauen können die Restaurants mit thailändischen Menus beliefern, im Gegenzug erhalten sie eine Ausbildung in Gastronomie und können ihre Deutschkenntnisse verbessern.

Projekt «Intergalactical Choir»

Eine der beiden "lobenden Erwähnungen" ging an das Projekt "Intergalactical Choir". Vier Studentinnen aus Zürich haben einen aus Migranten mit unsicherem Status (Sans-Papiers, Flüchtlinge) und Schweizern zusammengesetzten Chor gegründet. Der Kontakt und Austausch mit den Schweizer Chormitgliedern fördert die Integration dieser Migrantengruppe und holt sie aus der Isolation.

Projekt «quitt.ch»

Die zweite Auszeichnung "lobende Erwähnung" erhielt das Projekt "quitt.ch" der Firma ServiceHunter AG in Zürich. Die von zwei Jungunternehmern entwickelte Internettplattform bietet Arbeitgebern und Arbeitnehmern im Bereich private Haushalthilfe Hilfe bei der Administration der Anstellung. Dadurch wird der Status der ausländischen Putzhilfen, Babysitter, Altenpflegerinnen etc. legalisiert und ihre Arbeitsbedingungen werden verbessert.